Auftreten ohne Angst

Lampenfieber bekämpfen: 10 Tipps

Allein schon beim Gedanken an eine öffentliche Präsentation oder einen Auftritt bekommst du zittrige Knie, der Frosch im Hals macht sich bemerkbar und das Herz geht wie verrückt? Zweifellos muss das nicht so sein, gibt es dafür doch professionelle Unterstützung durch Coaches, z.B. von auftrittstraing.at, die mit gezielten Übungen, Tipps und Tricks Abhilfe gegen Lampenfieber und Nervosität schaffen. Unangenehme Stresssituationen und Panik vor einem Auftritt, einer Präsentation oder einem Vorstellungsgespräch werden damit abgelegt, deine Aufregung wird kanalisiert und positiv für eine überzeugende Performance vor dem Publikum verwendet. Doch wie funktioniert so ein Präsentations-Coaching bei auftrittstraining.at? 


Selbst die größten Stars, Influencer, Speaker oder Politiker geben selber zu, vor einer Show, einem Auftritt oder einer Rede immer etwas angespannt zu sein. Ein wenig Adrenalin gehört auf jeden Fall zu einer gelungen Präsentation. Etwas Aufregung bei einem Auftritt ist genauso wichtig wie eine Prise Salz in einer leckeren Suppe. Doch zu viel Aufregung lässt uns in Stress geraten, Angst und Panik machen sich breit. Das Resultat daraus ist meist eine Blockade oder der Drang, vor dieser beklemmenden Situation umgehend flüchten zu wollen.        

 

Frei vor Publikum reden 

Bereits in der Schule, der Universität oder später im Beruf sehen wir uns zunehmend mit der Tatsache konfrontiert, frei vor einem Publikum vortragen zu müssen. Zu oft kommt die Frage in unseren Auftrittstrainings auf, warum manche Menschen einfach ganz cool auftreten, ihre Präsentation abhalten und zufrieden von der Bühne gehen, während anderen Menschen fast das Herz in die Hose rutscht und sie vor lauter Aufregung in Schockstarre geraten. Tja, das ist wohl eine ungleiche Vergabe von natürlichem Mut und Selbstbewusstsein, aber kein Grund für nervöse Menschen, vor einem Auftritt oder einer Präsentation die Nerven zu verlieren. Denn: Es gibt eine Reihe an guten Tipps und Tricks, die du bei einem Coaching bei auftrittstraining.at erhältst und die zeigen, wie man vor einem Auftritt, Vortrag, Vorstellungsgespräch, Präsentation, Defensio, Rede etc. die persönlichen Fähigkeiten schärfen kann und sich aus eigener Kraft gekonnt und überzeugend in Szene setzt. All das fast ohne Lampenfieber, denn etwas Leidenschaft und Aufregung gehören ja zu jeder gelungenen Darbietung vor dem Publikum. 

Präsentieren ohne Angst

10 wertvolle Tipps und Tricks gegen Lampenfieber vor einer Präsentation oder einem Auftritt 

1.    Vorbereitung ist die halbe Miete 

Meistens besteht die Möglichkeit, sich längerfristig vor einem Auftritt vorbereiten zu können. Seltener tritt die Situation ein, dass man tatsächlich aus dem Stegreif, ad hoc und unvorbereitet eine Präsentation abhalten muss. Nutze daher die Vorbereitungszeit als Chance, deinen Vortragstext oder dein Vorspielstück auf einem Musikinstrument zu perfektionieren und zu verinnerlichen. Du kannst zu Hause in ungestörtem Umfeld deinen Vortrag Schritt für Schritt durchgehen. Das Reden oder Musizieren vor einem Spiegel hilft dir dabei deine Körpersprache besser zu beurteilen. Du erkennst schwierige Passagen, über die du dir mittels Notizzettel hinweghelfen kannst. Du prägst dir bestimmte Schlagwörter und Stellen ein, bei denen deine Aufmerksamkeit besonders gefordert ist. Du legst dir einen Plan deines Vorgehens zurecht, der mehr als nur einen Weg und eine Sichtweise vorgibt. Damit bereitest du dich auf mögliche Fragen einer Kommission bzw. Feedback aus dem Publikum vor. Am Ende deiner Vorbereitungsphase schließt du deine Augen und kannst deine gesamte Performance gedanklich exakt abspielen – ähnlich einem Ski-Abfahrtsläufer, der bereits vor dem Start jeden Millimeter der zu fahrenden Strecke in und auswendig kennt. Es gilt das Motto: Nichts wird unnötig dem Zufall überlassen! 

2.    Ohne Stress und früh genug zum Auftrittsort 

Schon reichlich vorher weißt du, wo du am Tag deiner Präsentation oder deines Auftritts genau hin musst. Du kennst den Raum, die Bühne, den besonderen Ort, an dem du später reden bzw. spielen wirst. Du kalkulierst genügend Zeit für die Anreise ein und bist früh genug (ca. 1 – 1 ½ Stunden) am Auftrittsort, damit auch noch Zeit bleibt, dich auf die Umgebung einzustimmen und Soundchecks oder kurze Besprechungen mit Beteiligten  zu machen. Komme nicht um „5 vor 12 Uhr“, das stresst dich unnötig und verwehrt dir die Möglichkeit auf kurzfristige Veränderungen professionell und agil zu reagieren. 

 

3.    Essen und Trinken vor dem Auftritt 

Du solltest am besten bereits am Tag vor deinem Auftritt leicht verdauliches Essen zu dir nehmen und auf den Konsum von Alkohol verzichten. Auch koffeinhaltige Getränke wie Kaffee oder Energydrinks unterstützen Unruhe und Nervosität, die man am Tag der Präsentation nicht zusätzlich forcieren sollte. Versorge deinen Körper mit genügend Flüssigkeit, um deine Konzentration aufrechtzuerhalten. Auch dein Hals- und Rachenraum braucht stets feuchte Konditionen, damit deine Stimmbänder „geölt“ bleiben und Reizhusten vermieden wird. Klares Wasser ohne Kohlensäure zu trinken ist das Gebot der Stunde. Vergiss nicht vor lauter Aufregung zu essen. Ein plötzlicher Blutzuckerabfall verringert deine Konzentrationsfähigkeit und kann sogar deinen Kreislauf negativ beeinflussen. Ist dein Vortrag am Vormittag, dann kann eine Schale Müsli eine gute Wahl sein, findet der Auftritt am Abend statt, dann achte darauf, dass du am späten Nachmittag noch eine Mahlzeit zu dir nimmst, damit du nicht bis nach dem Auftritt hungern musst. Halte dir einen kleinen „Booster“, z.B. Traubenzucker-Plättchen, für die Zeit kurz vor dem Auftritt bereit. Ebenso kannst du dir auch eine kleine ess- oder trinkbare Belohnung für die Zeit nach dem Auftritt zurechtlegen. Unterlasse auf jeden Fall zu fettes, salziges oder scharfes Essen, denn es macht durstig. Vermeide zudem Speisen wie rohe Zwiebel oder Knoblauch, denn sie beeinträchtigen deinen Atem. Halte Abstand von Essen, das möglicherweise Blähungen verursacht oder Getränke, nach denen du stark aufstoßen müsstest. 

4.    Einsatz von rhetorischen Mitteln – die kunstvolle Art der sprachlichen Darstellung 

Es gibt enorm viele Möglichkeiten, rhetorische Mittel bei deinem Vortrag einzusetzen, die dir helfen können, schwierige Inhalte zu verdeutlichen oder gewisse Passagen durch Untermalungen, Beispiele etc. aufzulockern. Dein Vortrag wird durch die Verwendung von rhetorischen Mitteln aussagekräftiger, überzeugender oder überrascht sogar deine Zuhörer. Durch die Aufhellung deiner Präsentation steigt das Interesse im Publikum sowie die Stimmung während deiner Darbietung, wodurch auch deine persönliche Anspannung und Nervosität abgebaut wird. Zu den bekanntesten rhetorischen Mitteln gehören: 

·      Metapher  (verkürzter Vergleich in bildlicher Sprache, z.B. „Mauer des Schweigens“ 

·      Alliteration (die Anfangsbuchstaben einer Aussage sind ident, z.B. „durch dick und dünn“, „durch Nacht und Nebel“, „fridays for future“, „Klimaschutz kennt keine Grenzen“. 

·      Parallelismus (paralleler Satzaufbau, z.B.: „Ich weiß es. Ich begreife es. Ich verstehe es.“ 

·      Rhetorische Frage (eine Frage, die eine Antwort grundsätzlich überflüssig macht), z.B.: „Ist das nicht offensichtlich?“, „Wer ist schon perfekt?“ 

 

5.    Trainiere nicht nur deine Rhetorik, sondern auch deine Gestik und Körpersprache 

Bei deiner Präsentation ist nicht nur der thematische Inhalt wichtig, sondern auch die Art und Weise, wie du diesen Inhalt vermittelst. Oft können unter Druck und Nervosität unpassende Ticks hervortreten. Plötzlich wird an einem Kleidungsstück herumgenestelt, mit dem Kugelschreiber nervös hantiert oder beide Hände verschwinden aus Verlegenheit in die Hosensäcke. Mach dir bewusst, dass du bereits mit kleinen Gesten deinen Inhalten noch etwas mehr Bedeutung zukommen lassen kannst, du besser mit deinen Zuhörern interagierst und du dich letztendlich ganzkörperlich in die Präsentation einbringen kannst, wodurch eine aktive, überzeugende und mitreißende Darbietung erzielt wird. Bei einem Coaching von  auftrittstraining.at lernst du auch, was du während einer Präsentation mit deinem Körper machen kannst, wenn du ihn gerade nicht für das Unterstreichen deiner Rede (vor allem mit deinen Händen) verwendest, wie man sich richtig auf der Bühne bewegt und steht, welche Gesten stärken und aktivieren oder welche Gebärden besänftigen und beruhigen. Richtige Körperhaltung hilft dir auch besser atmen zu können, ein wichtiger Punkt, der vor allem bei längeren Reden relevant ist.    

 

6.    Count down: 15 Minuten vor dem Vortrag 

Vergiss es, dass du deine Nervosität durch Smalltalk oder allgemeine Gespräche vor deiner tatsächlichen Präsentation zerschlagen kannst. Nutze lieber die Zeit vor deinem Auftritt, dass du dich in eine ruhige Umgebung zurückziehst und den Ablauf deiner Präsentation noch einmal vor deinem „geistigen Auge“ durchgehst. Jetzt kannst du deine Konzentrations- und Atemübungen machen, die du dir in einem vorangegangenen Auftrittstraining angeeignet hast. Ein paar Schritte zu gehen oder ein geöffnetes Fenster verhelfen dir, Anspannung abzubauen und Sauerstoff zu tanken. 

 

7.    Count down: 5 Minuten vor dem Vortrag 

Nun ist der Zeitpunkt, an dem du deine Motivation, Konzentration und dein Selbstbewusstsein durch festgelegte „Codes“ sowie körperliche und mentale Übungen auf Hochtouren bringst. Du bist dabei zwar absolut ruhig, aber gleichzeitig erfüllst du deinen Blick und Fokus mit Energie, die dir dazu verhilft, in den nächsten Minuten voll abzuliefern, zu überzeugen oder das Publikum bzw. die Prüfungskommission für dich zu gewinnen. 

 

8.    Count down: 3 Minuten vor dem Auftritt – Atemschule, Körperhaltung  

Nun verlagerst du deine Wahrnehmung nur auf die Atmung und deine Körperhaltung. Du lässt für kurze Zeit dein Umfeld völlig außer Acht und kontrollierst jeden einzelnen Atemzug, damit du deinen Körper nochmals mit Sauerstoff aufpumpst und deine Nervosität dadurch geschmälert wird. Du stellst dich fest auf den Boden und fühlst die positive Körperspannung. Dir ist bewusst, dass du dich im Fall eines Patzers nicht selbst rügen musst und du damit die Nerven verlieren würdest, du weißt aufgrund des Auftrittstrainings, wie du mit solchen Situationen umgehst. Verschiedene taktische Manöver wurden dafür vorbereitet. Du kehrst deine Wahrnehmung wieder nach außen und bis nun leicht aufgeregt, aber absolut gefasst, bereit für deinen Auftritt!

auftrittstraining.at

9.    Count down: Jetzt ist DEIN Auftritt 

Entgegen anfangs erwähnter Schockstarre oder dem Bedürfnis entfliehen zu wollen, bis du JETZT startklar und ziehst deine Performance wie geplant durch. Für dich ist nichts anderes denkbar, als deinen Auftritt auf der Stelle umzusetzen, auf den du dich so gut vorbereitet hast, auf den du dich sogar freust und dessen Ablauf du mehr als verinnerlichst hast. Weil du deine Präsentation eloquent und überzeugend abhalten kannst, dir der Inhalt vertraut und die erdachten Möglichkeiten bewusst sind, hast du das Zeug dafür ERFOLGREICH zu BRILLIEREN. Deine Körperhaltung ist aufrecht, dein Kopf erhoben, deine Sprache ist selbstbewusst, laut und deutlich. Die Lautstärke deiner Stimme ist etwas lauter als gewohnt, wodurch auch dein Auftreten als souverän wahrgenommen wird. Deine Blicke streifen in etwa über das zweite Drittel des Publikums. Vor einer Kommission lässt du dich von der Mimik einzelner Vorsitzenden nicht verunsichern. Du sprühst vor Leidenschaft, selbst theoretische Inhalte bringst du so vor, dass der Erkenntnisgewinn klar zur Geltung kommt und dein Projekt als Gesamtpaket verstanden wird. Dein Publikum schenkt dir ungeteilte Aufmerksamkeit, weil es interessant ist, was du sagst und professionell ist, wie du es sagst. Die anfängliche Aufregung hat sich gelegt und du präsentierst DEINEN persönlichen AUFTRITT. Es stellt sich ein Flow in deiner Präsentation ein, indem du Zurückhaltung und Nervosität ablegst. Ein positiver Vortrieb lässt dich durch den Auftritt gleiten, jedoch ohne das Zeitgefühl zu verlieren, da du ja zu jedem Zeitpunkt weißt, was und wie du etwas zu sagen hast. Du kontrollierst die Situation. Du steuerst den gesamten Verlauf. Du redest ohne Lampenfieber, ohne Angst zu versagen und präsentierst ein erfolgreiches interessantes Projekt. Noch vor dem Ende deiner Präsentation räumst du noch Platz für Feedback und Dialog mit dem Publikum ein und rundest damit deinen erfolgreichen Auftritt – ohne Lampenfieber und Nervosität – gekonnt ab. 


Du benötigst noch Hilfe. um deine Texte vor dem Auftritt zu perfektionieren? Dann buche gleich ein kostenloses Erstgespräch für unser hocheffizientes Schreib-Coaching!